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The weekly view: 23. August 2008

Links der Woche Die Blogeinträge werden wieder mehr, richtige News lassen auf sich warten. Trotzdem heute ein neuer “Weekly View”:

  • Auf FotoDidakt.de – Adobe Photoshop-Tutorial gibt es ein komplettes Photoshop Tutorial zum Download. Es ist während der Einarbeitung der Autoren entstanden. Leider weigert sich mein Apple Preview Programm im Moment das PDF zu öffnen – ich werde es mir aber sicher die nächsten Tage einverleiben.
    (Via Photoshop Weblog.)
  • Eine weitere Photoshop-Resource: Photoshop Whore. Schön gemachtes Magazin mit Beispielen in verschiedenen PS Disziplinen, wie z.B. auch ein Feature zum Thema BW-Konvertierung.
  • Ein wirklich nutzbringender Online-Service: Stocktagger. Das Online Tool findet verwandte Ausdrücke für die Verschlagwortung von Fotos für Bildagenturen. Dabei zieht es den Wortschatz von gettyimages und istockphotos zu Rate. Für jeden, der seine Fotos in Stockagentur-Seiten einstellt das perfekte Tool.
    (Via Schuschels Senf.)
  • Ein interessantes Backup Konzept für Adobe Photoshop Lightroom mit SATA Platten bei Inside Lightroom. In diesem Zusammenhang noch einmal ein Hinweis auf den Beitrag über Information Lifecycle Management für Fotos.
  • Eine sehr interessante Optik: Das Sigma 50mm 1,4 EX DG HSM Objektiv wurde von DPReview getestet und konnte gegenüber den 1,4er Festbrennweiten der grossen Hersteller klar optisch triumphieren, wenn auch der Autofokus nicht auf der Höhe der Zeit ist. Es ist allerdings auch grösser und deutllich teurer als die Festbrennweiten von Canon und Nikon. Da 50er aber eine Renaissance feiern ist das Objektiv sicher eine tolle Alternative und ein Ansporn an alle Hersteller nicht nur “all-in-one Zoomobjektive” zu designen.



Stock Agenturen: Der Vergleich David vs. Goliath

Business 2.0 hat einen interessanten Vergleich der Geschäftskonzepte der grossen Stock-Photo-Agencys veröffentlicht. Es werden die Agenturen Getty Images, Corbis (Bill Gates Gründung), Fotolia, Dreamstime und Shutterstock verglichen. Getty und Corbis stehen für das traditionelle Business-Modell mit guten Preisen (auch für die Fotografen). Die anderen stehen für Kleinbeträge pro Foto und wollen vor allem durch das Massenangebot Geld verdienen und ihren Mitgliedern Geld verschaffen. Die Konzepte sind verschieden und differenzieren sich ausserdem durch den angebotenen Service Level.

Spannend wird in Zukunft die Konvergenz der Konzepte sein. In dem Artikel wird unter anderem Bill Gates zitiert der die Frage stellt: Warum sollte jemand für ein Foto 200$ bezahlen wenn er ein ähnliches für 1$ kaufen kann? Gute Frage…

Für diejenigen die Fotografie kommerziell oder “halb”-kommerziell betreiben sollte diese Frage für die Zukunft eine noch grössere Rolle spielen. Die technische Ausstattung und auch die technischen Anforderungen werden immer grösser. Durch den Megapixel-Wahn nutzen wir mittlerweile Optiken aus, die selbst mit Kodachrome 25 und Fuji Velvia noch gut “funktioniert” haben und ersetzen diese mit noch teueren Linsen. (Mein Favorit in den alten Zeiten war der gute “Technical Pan”.) Auf der anderen Seite nutzen immer mehr Fotografen die technischen Möglichkeiten und durch die oben genannten Agenturen wird das Endprodukt immer billiger und oft schon “public domain”. Diese gegenläufigen Tendenzen lassen sich auch nicht so einfach mit “mehr Leistung für weniger Geld” im Bereich des Equipments negieren. Da optische Entwicklung ihre Grenzen hat und nicht wie die Anzahl der Megapixel einem “Moor´schen Gesetz” unterliegt, werden die Kosten hier für anspruchsvolle und kompromisslose Qualität eher steigen, um die gebotenen Pixel auch adäquat bestrahlen zu können.

Via Digital Photography Journal