Jeder von uns kommt hin und wieder in die Verlegenheit auf privaten und öffentlichen Veranstaltungen Gruppen fotografieren zu müssen. Immer wieder möchte man gerne eine Erinnerung mit nach Hause nehmen auf der alle Anwesenden und Beitragenden zu erkennen sind (natürlich immer ohne den armen Fotografen).
Ein Hauptproblem dabei ist stets, dass bei einer gewissen Gruppengrösse immer einer blinzelt oder sein Gesicht ungünstig verzieht. Bei kleinen Gruppen kann man dies noch im Sucher kontrollieren, bei Gruppen über 8 Personen wird es eher ein Glücksspiel. Der CSIRO Wissenschaftler Dr. Piers Barnes hat eine Erklärung und eine Anleitung wie man diesen Effekt auf ein Minimum reduziert. Er hat ein Modell errechnet in dem er zumindest die Zeit, die ein Blinzeln verursacht in eine Wahrscheinlichkeitsfunktion gegenüber der Anzahl der zu fotografierenden Personen in ein Verhältnis setzt.
Daraus leitet er eine Faustregel ab: Bei Gruppen unter 20 solle man einfach die Anzahl der Personen durch 3 (bei guten Lichtverhältnissen) oder durch 2 (bei schlechten Lichtverhältnissen) teilen. Heraus kommt die Anzahl der Aufnahmen die man machen sollte um ein Foto ohne Blinzeln zu machen.
Interessant und glaubwürdig ist die Herleitung und der Artikel auf Velocity.
Gefunden bei: Digital Photography Journal