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Menschen fotografieren

Auf fotografr.de hat Hartmut Ulrich eines der Themen aufgegriffen, das nicht mit technischer Expertise oder mit mehr Übung zu bewältigen ist: Das fotografieren fremder Menschen. Er stellt dabei die Aspekte dar, die einen hindern oder beflügeln auf “Menschenjagd” zu gehen.

Auf mich treffen diese Punkte ebenfalls zu. Vor allem wenn man nicht gerade “auf Jagd” eingestellt ist, sondern einfach ein bisschen “shooten” möchte, ist die Überwindung fremde Menschen zu fotografieren relativ hoch. Durch rechtliche Diskussionen und kommerzielle Erwägungen wird das Thema immer heikler. Den Fotografierten ist der monetäre Wert eines Bildes klar, wenn auch meist falsch eingeseschätzt.

Hartmuts Aufruf ist für mich aber eine Motivation gerade mal wieder das Thema Street- und Reportagefotografie anzugehen.



Fotografisch besser werden: Mit Radiant Vista

In einem der letzten Posts habe ich die Ausführungen von Luminous Landscape empfohlen um sich selbst als Fotograf einschätzen zu können.

Um sich selbst weiter zu entwicklen ist Kritik das A&O. Neben persönlicher Kritik durch Fotoclubs, Freunde und andere Fotografen gibt es im Internet auch einige Möglichkeiten seine Werke kritisch betrachten zu lassen.

Der typische Weg im deutschsprachigem Netz geht über die Fotocommunity. Ich persönlich finde allerdings nicht mehr, dass Kritik hier wirklich objektiv und sinnvoll erteilt wird – es gibt vielmehr Sub-Communities die sich permanent selbst beweihräuchern und es gibt kaum echte Hilfe sondern eher eine Pro oder Contra-Schlacht bez. der Galleriezugehörikeit. Die Community ist einfach zu gross geworden.

Was mir aber sehr gut gefallen hat ist die Radiant Vista Website. Hier wird täglich eine Kritik per Audio-Kommentar zu einem Foto oder einer Serie von einem bestimmten Fotografen abgegeben. Die Kritik ist konstruktiv und gut erklärt. Beim Zuhören und Betrachten der Bilder die hier geboten werden kann man lernen und einiges für sich selbst mitnehmen. Idealerweise kann man auch seine eigenen Bilder zur Kritik stellen – der Level des Fotografen wird hierbei berücksichtigt und es kommt eben im Gegensatz zu der oben erwähnten Community zu konstruktiven Ergebnissen. Das ganze lässt sich auch als Video-Podcast abonnieren. Sehr schön!



Selbsteinschätzung für Fotografen

Luminous Landscape‘s Autor George Barr schreibt in einer Serie von Artikeln, wie man sich persönlich fotografisch verbessern kann. Der erste Schritt um eine Verbesserung zu erreichen, ist zunächst ein persönliches Assessment. Wie bei allen Lebens- und sonstigen Planungsaktivitäten ist es dabei relevant zunächst einen Status aufzunehmen und dann einen Plan mit einem definierten Ziel aufzustellen. Dieser Ansatz ist natürlich auch für die Fotografie relevant.

Der erste der Artikel geht genau auf diese Problematik ein. Wie kann ich aber meinen eigenen Level als Fotograf finden? George führt auch aus, dass selbst wenn man seinen Level kennt, die Fotografie kein linearer Pfad ist, dem man bez. Qualifikation folgt. Dies gilt aber nicht nur für die Fotografie.

Die erste Aussage: Der Level hängt nicht vom Equipment ab, sollte sich von selbst verstehen. George macht den “Level” des eigenen Vermögens von den Abzügen abhängig, die sich von den Bildern erstellen lassen.

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Wie mache ich perfekte Gruppenaufnahmen ohne “Blinzeln”

Jeder von uns kommt hin und wieder in die Verlegenheit auf privaten und öffentlichen Veranstaltungen Gruppen fotografieren zu müssen. Immer wieder möchte man gerne eine Erinnerung mit nach Hause nehmen auf der alle Anwesenden und Beitragenden zu erkennen sind (natürlich immer ohne den armen Fotografen).

Ein Hauptproblem dabei ist stets, dass bei einer gewissen Gruppengrösse immer einer blinzelt oder sein Gesicht ungünstig verzieht. Bei kleinen Gruppen kann man dies noch im Sucher kontrollieren, bei Gruppen über 8 Personen wird es eher ein Glücksspiel. Der CSIRO Wissenschaftler Dr. Piers Barnes hat eine Erklärung und eine Anleitung wie man diesen Effekt auf ein Minimum reduziert. Er hat ein Modell errechnet in dem er zumindest die Zeit, die ein Blinzeln verursacht in eine Wahrscheinlichkeitsfunktion gegenüber der Anzahl der zu fotografierenden Personen in ein Verhältnis setzt.

Daraus leitet er eine Faustregel ab: Bei Gruppen unter 20 solle man einfach die Anzahl der Personen durch 3 (bei guten Lichtverhältnissen) oder durch 2 (bei schlechten Lichtverhältnissen) teilen. Heraus kommt die Anzahl der Aufnahmen die man machen sollte um ein Foto ohne Blinzeln zu machen.

Interessant und glaubwürdig ist die Herleitung und der Artikel auf Velocity.

Gefunden bei: Digital Photography Journal



Food-Fotografie

Einen Einstieg zum Thema Food-Fotografie mit einigen Tips und Tricks kann man bei Shutterbug finden. Das Thema hat mehr komplexe Schwierigkeiten als man auf den ersten Blick ahnen mag. Um fotografierte Speisen so aussehen zu lassen, dass einem sprichwörtlich “das Wasser im Munde” zerläuft muss schon während der Aufnahme einiges manipuliert werden um die Ware frisch oder gerade zubereitet aussehen zu lassen.

Gefunden bei Photojojo

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