Fotografie

Tutorial: Hochzeitsfotos mit Glamour Effekt

Hochzeitsfotografie Glamour Effekt How To Tutorial from C Farbfoto on Vimeo.

Heute mal was neues: Ich durfte mich in letzter Zeit mal wieder bei der Hochzeitsfotografie austoben. Und trotz guter Vorbereitung, Schminke und einigermassen gutem Licht bleibt das Problem dass die Braut meistens etwas mehr “Glamour” vertragen kann.

Ich habe daher eine Möglichkeit gesucht mit Photoshop relativ schnell zu einem guten Ergebnis zu kommen – d.h. wenig Aufwand und etwas Glamour gezielt da wo es benötigt wird.

Das ganze könnt Ihr im ersten Video- oder Screencast-Tutorial auf farbfoto.de nachvollziehen. Viel Spass damit.



Eine nette Überraschung

Eine nette Überraschung flatterte in den letzten Wochen in meine bescheidene Hütte. Ein Grossausdruck eines meiner letzten auf Flickr geposteten Bilder.

Das ganze in ordentlicher guter Qualität und auch sicher und ansehnlich verpackt. Normalerweise drucke ich zwar selbst, aber der Service und die Qualität des Ausdrucks hat mich überzeugt. Da ich natürlich (wie die meisten von uns) etwas käuflich bin, kann ich hiermit das Team von clickandprint.de empfehlen. Wenn Ihr etwas zu drucken habt, probiert es doch einmal aus.



Review: Rotation 360 von ThinkTank

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Nach langer Zeit mal wieder ein Post auf dem Blog – der Job und die Familie lassen manchmal einfach zu wenig Zeit um hier etwas richtiges zu Stande zu bringen.

Heute möchte ich Euch ein Produkt vorstellen, dass ich in den letzten Jahren lieben gelernt habe, den Rucksack Rotation 360 von ThinkTank Photo.

Falls Ihr von dem Hersteller noch nichts gehört habt: ThinkTank steht für ein sehr innovatives Design von Fototaschen, von Profis für Profis. Das Label hat in den letzten Jahren immer neue Innovationen auf einem sehr konservativen Markt platziert. Eines haben alle Taschen von ThinkTank gemein (auch der hier genau betrachtete ThinkTank 360): die beste Verarbeitungsqualität und die besten Materialien. Ich vergleiche ThinkTank immer mit Tumi – der Taschenhersteller mit der besten Qualität. Loewepro = Samsonite, ThinkTank = Tumi. (Natürlich spricht hier meine Meinung und Gott sei dank ist ThinkTank dafür nicht ganz so teuer wie im Vergleich Tumi).

So nun zum Review des Rotation 360. ThinkTank hat mit diesem Rucksack eine Lösung für Fotografen auf den Markt gebracht, denen Schnelligkeit vor Geräumigkeit geht. Der 360 bringt wohl die innovativste Lösung für den Zugriff auf Equipment bei Laufen oder Wandern mit, die ich kenne.

Der Rucksack besteht im Prinzip aus zwei Teilen, eine Bauchtasche und einem Rucksackgestell mit einer Haupttasche.

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Beides ist ineinander gehängt und stabilisiert sich gegenseitig. Dadurch kann man die Bauchtasche einfach beim Tragen des Rucksacks nach vorne drehen und z.B. Objektive oder eine SLR direkt (ohne den Rucksack abzunehmen) auf dem vor dem Bauch hängenden Gehäuse montieren oder tauschen. (Am besten auf der Firmenwebsite: http://www.rotation360.com/ zu sehen)

Das funktioniert wirklich und sehr gut!

Durch ein professionelles Tragesystem sitzt der Rucksack stabil auf den Schultern und lässt sich für die Bequemlichkeit beliebig adjustieren. Mit etwas ThinkTank Zubehör kann man auch die Kamera direkt vor dem Bauch am Rucksack festmachen. Hier lassen sich dann auch längere Wanderungen / Trekkings mit optimaler Gewichtsverteilung und extrem schneller Einsatzbereitschaft bewerkstelligen.

Ich habe eine 5DMII, 24-105, 17-40, 100-400 und ein Sigma Macro 150mm + Blitz und Zubehör in den Rucksack bekommen.

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Die Bauchtasche lässt sich auch einzeln verwenden – in einigen Fällen habe ich einfach diese mit der Basisausrüstung mitgenommen und dass 100-400 und das Macro blieben + Stativ im Ruckack im Auto. Apropos Stativ: dieses lässt sich optimal anbringen und stört beim Transport praktisch überhaupt nicht.

Die Tascheneinteilung ist gut gelungen, der Rucksack wie gesagt hervorragend verarbeitet und aus den besten Nylon-Materialien, die ich kenne (man sagt doch immer Ballistisches Nylon, oder?)

Die Cons sind schnell aufgezählt: Der Rucksack ist optimal für die Arbeit beim Wandern, Trecken oder in der Natur. Ein Notebook ist nicht vorgesehen und das Tragegestell, das die Stabilität gibt und die Bauchtasche integriert ist etwas schwer (stabiler Rahmen). Für Reportageeinheiten oder in der Stadt zwar möglich aber hier gibt es aus meiner Sicht geeignetere Lösungen (gerade versuche ich den ShapeShifter, ebenfalls von ThinkTank).



Der DSLR Markt: Quo Vadis?

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Der Herbst bringt es mit sich: In letzter Zeit wurden wir mit technischen Neuerungen vor allem im Bereich der Semi-Professionellen DSLRs von den großen Herstellern nahezu überrollt. Wie bereits im Artikel (Nikon gegen Canon) vor einiger Zeit beschrieben, treiben sich die Hersteller gegenseitig voran. Der Markt hat sich aber in den letzten 12 Monaten nachhaltig verändert. Charakterisieren kann man diese Bewegung am ehesten mit dem Wort „Spezialisierung“.

Vor 1-2 Jahren konnte man sich bei den Herstellern in der Hierarchie der Kameras (Bei Canon von 1000 – 1 und bei Nikon ebenso von 5000-3) relativ schnell wieder finden: Mag heißen: Je nach Geldbeutel (für den Amateur) oder beruflicher Anforderung bewegt man sich eben zwischen diesen Zahlen. Für den Semi-Profi oder den Edel-Amateur gab es bei Canon die „Zweistelligen“ und bei Nikon die „Zweistelligen und Dreistelligen“ Modelle. Sony – als legitimer Nachfolger und Erbe von Minolta – setzt ähnliche Produktstrategie dagegen.

Vor allem aber Canon und Nikon teilen das Lager jetzt ein. Der spektakuläre Start der neuen „Vollformate“ mit der Nikon D700 und der Canon EOS 5 Mark II öffnet ein neues Spektrum, vor allem für Studio und Reportagefotografie. Die Kehrseite der Medaille sind die Nikon 300s und die Canon 7D – Semi-Professionelle High-Speed und Technologie Monster, die weniger Format, dafür aber umso mehr Innovation zu einem realistischen Preisgefüge mitbringen.

Verglichen mit den analogen Zeiten (falls sich daran noch jemand erinnern kann) ist es erstmals so, dass ich mit einem Gehäuse im oberen Preissegment nicht mehr alle Anforderungen der Fotografie bewältigen kann. Wer eine 5D Mark II mal bei der Action-Fotografie verwendet hat, weiß von was ich spreche. Allerdings kann ich mit der Schwesterkamera 7D nicht so schön gestalten und mit Bokeh und Weitwinkel-Optiken spielen.

Was tun, sprach Zeus?

Ganz ehrlich: Keine Ahnung. Am besten beide kaufen oder warten bis die Hersteller wieder mit „one size fits all“ Modellen auf den Markt kommen, die bezahlbar sind.

Die Gleichung kann auch noch erweitert werden. Mit den netten Micro four-third Kameras wie der Olympus Pen hat sich gerade für den Reise-, Reportage und Spaß-Fotografen ein weiteres Segment etabliert, an dem man aufgrund der Flexibilität und Portabilität einfach nicht vorbei gehen kann.

Was heißt das? Mehr Kameras, mehr Hersteller, mehr Umsatz. Gut für die Industrie. Auch gut für die Fotografen? Wenn man das ganze aus rein technischer Sicht sieht sicher nicht: Die Konzentration auf das Wesentlich (nämlich Bild und Gestaltung) scheint dabei zu kurz zu kommen. Auf der anderen Seite sind die Optionen mannigfaltig und Technik kann durchaus inspirierend sein.

Was meint Ihr?



Sony Alpha 850 – Vollformat wird zum Semi-Pro-Standard

Sony hat heute die neue Vollformat DSLR Alpha 850 angekündigt. Es handelt sich dabei um eine etwas abgespeckte Alpha 900. Die technischen Daten bezogen auf Chip und Display sind exakt gleich – Die Anzahl und Geschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Auslösungen ist geringer. Die Kamera soll für ca. 2000 Euro die Händler erreichen.

Parallel dazu wird es ebenfalls ein neues Standard-Zoom von Sony im Brennweitenbereich 28-75 mit fester Blende 2.8 geben. Das neue Sony 28-75mm F2.8 SAM stellt damit eine günstigere Alternative zum Sony Zeiss 2.8/24-70 dar und soll um die 800 Euro kosten.

Damit ist der Wettbewerb im Vollformat massiv angeheizt worden. Spannend ist jetzt die Reaktion von Nikon abzuwarten, die den selben Chip wie Sony in dem Flagschiff D3x verbaut. Diese Kamera ist aber um ein mehrfaches teuerer. Wenn Nikon jetzt im Segment der D700 mit einem Vollformat 24 Megapixel Chip nachzieht, sollte dies eine preisliche Beeinflussung für den Gesamtmarkt nach sich ziehen.

Im Vollformat-Bereich hat sich Sony jetzt sehr klar positioniert. Spannend wird abzuwarten wie der Markt den “Nischen-Anbieter” wahrnimmt. Die Anzahl der verkauften Nikons und Canons im Vollformat bereich übersteigt die Sony Zahlen bisher um ein vielfaches. Mit einem performanten, preiswerten und technisch exzellenten Paket kann sich dies aber vor allem im Bereich Reportage und Studio ändern.