Anleitung für Foto-Neulinge (oder junge Fotografen)

Auf State of the Art schreibt David Schonauer über einen Abend bei der Aperture Foudation in New York. Das Thema driftete in die Fragestellung: Was muss man als junger Fotograf bei der Arbeit beachten.

Herausgekommen ist eine Liste von Charles Traub, dem Panel-Leader. Da ich das ganze sehr gut fand, hier die Übersetzung ins Deutsche: (zugegeben auf die schnelle etwas holprig..)

  • Mache etwas bewährtes auf eine andere Art wie bisher.
  • Mache etwas neues auf die traditionelle Art und Weise.
  • Mach etwas neues auf eine neue Art und Weise. Was funktioniert, funktioniert.
  • Mache es scharf – sonst kannst Du es Kunst nennen.
  • Mache 50 davon – dann bekommst Du bestimmt eine Bühne für Deine Arbeit.
  • Mache es so gross wie möglich – wenn das nicht geht, mache es rot.
  • Wenn Du nicht weisst was Du tun willst, schaue herauf, schaue herab – aber höre nicht auf zu beobachten.
  • Mache Fotos von Berühmtheiten – Wenn Du viele davon hast, bekommst Du ein Buch.
  • Überarbeite es selbst.
  • Gestalte es selbst.
  • Veröffentliche es selbst.
  • Lese Darwin, Marx, Freud, Einstein, Benjamin, McLuhan und Barthes.
  • Konstruiere Deine Bilder von den Ecken nach innen.
  • Wenn es die “wahre Welt” betrifft, benutze Farbe.
  • Wenn man es digital hin bekommt, mache es digital.
  • Sei selbstbewusst, involviert, berechtigt und immer am Treiben. Und verdammt dazu es zu tun.
  • Mache es nicht über dich selbst, deine Freunde oder Familie.
  • Schrecke nicht davon zurück dich selbst nackt zu fotografieren.
  • Schaue nicht in alte Familienalben.
  • Koloriere nicht nach.
  • Schreibe nichts drauf.
  • Verwende keine alternativen Verfahren – wenn es nicht gerade aus geht – nimm den Computer.
  • Weine nicht, Schaffe einfach.

© Charles Traub.

Auf jeden Fall motivierende Mottos!

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